Ordination Prim. Dr. Adolf Kriegisch
Facharzt für Innere Medizin
 


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Herzinfarkt

Schlaganfall

Asthma

Herzinfarkt

In Mitteleuropa zählt der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen.

Was macht ein Herzinfarkt für Symptome?
Nur in den seltensten Fällen kommt es ohne Vorankündigung zu einem Herzinfarkt. In den meisten Fälllen bestehen schon einige Wochen bis Monate vorher Schmerzen und Druckgefühl in der Brust, belastungsabhängige Atemnot und ähnliches.
Nicht hinweisend auf einen Herzinfarkt sind aber Schmerzen im Bereich des Brustkorbes, die sich auf Druck oder Lageänderung (Bücken, Heben,..) verstärken oder verändern. Diese Gruppe der Beschwerden sind dem Bereich der Wirbelsäule zuzuordnen, bzw. Entzündungen im Knochen-, Knorpel- oder Beinhautbereich.

Der eigentliche Infarkt geht in der Mehrzahl der Fälle mit massiven Angstgefühlen, heftigsten Schmerzen und Vernichtungsgefühl einher.

Was ist ein Infarkt? Wie kommt es dazu?
Unter einem Herzinfarkt versteht man das Absterben eines mehr oder weniger großen Herzmuskelstückes und wird verursacht durch einen Verschluss des Blutgefäßes, das dieses Herzmuskelstück versorgt. Zu diesem Gefäßverschluss kommt es durch Krankheiten wie: Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck,....Auch erbliche Vorbelastung spielt eine Rolle.

Was kann man vorbeugend tun?
Wichtig wäre eine Bekämpfung der Risikofaktoren - am wichtigsten ist eine ideale Einstellung des Blutdruckes (Normalwert unabhängig vom Alter 120/80), der Blutfette ( Cholesterin und Triglyceride) und ideale Einstellung eines ev. vorhandenen Diabetes.
Man erreicht dies ergänzend zu medikamentöser Behandlung bzw. vorbeugend durch eine gesunde Lebensweise. Diese umfasst eine vegetarisch betonte, möglichst fettarme Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung (Ausdauertraining), nur mäßige Stressbelastung, Nichtraucher sein oder werden und regelmäßige Kontrolle von Blutdruck und Blutfetten.

Was tun, wenn es dennoch zu typischen Beschwerden kommt?
Es ist empfehlenswert, einen Internisten aufzusuchen, der die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in die Wege leiten kann.
Eine gute diagnotische Möglichkeit ist die Herzkatheteruntersuchung, die an entsprechenden Zentren durchgeführt wird. Dabei wird in Lokalanästhesie in die Leistenbeuge eingestochen und ein dünner Plastikschlauch bis zum Herz vorgeschoben. Oft ist dabei eine gleichzeitige Behandlung durch Aufdehnung der verengten Gefäße durchführbar. Wenn nicht, muss operiert werden.

Schlaganfall


Unser Gehirn wird von 4 großen Gefäßen, den 2 Halsschlagadern und 2 Schlagadern, die durch die Wirbelsäule hinauf zum Gehirn ziehen, mit Blut versorgt. Jede Unterbrechung dieser Blutzufuhr wird als Schlaganfall bezeichnet.
In der Mehrzahl der Fälle kommt es dabei zu einem Gefäßverschluss, in einzelnen Fällen ( ca. 15% der Schlaganfälle) kommt es zu einem Platzen eines Gefäßes und damit zu einer Hirnblutung. Dies äußert sich durch sogenannte Ausfälle, d.h. Lähmungserscheiunungen, aber auch unter Umständen Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Ähnliches. In diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben sollte der Umstand, dass derartige Ausfälle auch von anderen Erkrankungen wie z.B. Migräne mit Aura, Hirnhautentzündungen, Hirnentzündungen und viele andere verursacht werden können. Dennoch sollte vor allem bei plötzlichem Auftreten dieser Symptome sofort das Krankenhaus aufgesucht werden! Mittels Computertomografie kann in manchen Fällen schon sehr frühzeitig eine Diagnose gestellt werden. Das ist vor allem im Zusammenhang mit Hirnblutungen dringendst notwendig.

Das heißt:
Ein Schlaganfall ist ein Notfall und bedarf einer sofortigen stationären Aufnahme!

Asthma



Bei manchen Leuten reagiert das Atemwegssystem falsch indem es zu Verkrampfungen im Bereich der Atemwege kommt bei gleichzeitiger Erhöhung der Schleimproduktion. Dieser Zustand wird Asthma genannt. Die Patienten empfinden dabei massive Atemnot und man hört pfeifende Atemgeräusche. Im Extremfall kann man sogar an einem Asthmaanfall ersticken. Aufgrund dessen ist es äußerst wichtig bei einer entsprechenden Verschlechterung ( die Asthmatiker wissen ja meistens über ihre Erkrankung Bescheid) rasch den Arzt oder das Spital aufzusuchen, da dort mit Medikamenten Hilfe geleistet werden kann und die Atemwege wieder eröffnet werden und somit wieder eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff gewährleistet ist.













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